Photovoltaik

solarstromanlagen
Geld verdienen und die Umwelt schonen

Förderung in Deutschland
Das Erneuerbare Energien Gesetz
Funktion einer Solarstromanlage
Arten von Solarstromanlagen
Schrägdachaufständerung
Schrägdachintegration
Flachdachanlagen
Wirtschaftlichkeit
Steuern sparen mit Solaranlagen
Wirtschaftlichkeitsrechnung für Solarstromanlagen
3 kWp Solarstromanlage
26,4 kWp Solarstromanlage
Solarmodule von RWE SCHOTT Solar
ASE Anlagen im Vergleich
Häufige Fragen



Förderung in Deutschland /zurück
Die Sonne ist die Energiequelle der Zukunft. Sie ist die einzige regenerative Energiequelle
mit einem ausreichenden Potenzial zur Versorgung der gesamten Menschheit.
In Deutschland wird die Stromerzeugung aus Sonnenenergie besonders attraktiv gefördert.
Der Betreiber einer Photovoltaikanlage erhält von seinem Energieversorgungsunternehmen
20 Jahre lang eine Mindestvergütung in Höhe von 45,7 Euro-Cent pro erzeugter
Kilowattstunde Solarstrom. Zudem kann er zinsvergünstigte Darlehen zur Finanzierung
der Anlage in Anspruch nehmen.



Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)(01.2004) /zurück
Am 1.4.2000 trat das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit erfreulichen Auswirkungen auf
den Einsatz von Solarstromanlagen in Kraft, ab Januar 2004 ist die darin geregelte Einspeisevergütung
nach Anlagengröße und Montageart gestaffelt.

• Der gesamte erzeugte Solarstrom wird mit einer Vergütung von 45,7Ct. bis 62,4 Ct.
pro Kilowattstunde vom EVU aufgekauft

• Für Solarstromanlagen auf Gebäuden gilt:
- die Vergütung beträgt für den Anlagenteil unter 30kW: 57,4 Cent / kWh
- zwischen 30 und 100kW: 54,6 Cent / kWh
- für den Anlagenteil, der über 100kW liegt: 54,0 Cent / kWh
• Für Fassadenanlagen gibt es eine zusätzliche Vergütung in Höhe von 5 Cent / kWh

• Für Freiflächenanlagen gilt eine Vergütung in Höhe von: 45,7 Cent / kWh

• Die Vergütung wird über einen Zeitraum von 20 Jahren ( + das Inbetriebnahmerestjahr
) gezahlt

• Die Vergütung sinkt für Anlagen, die nach dem Jahr 2004 errichtet werden um 5% -
für Anlagen, die nach dem Jahr 2005 gebaut werden um weitere 5%... (Vergütungszeitraum
ist jedoch immer 20 Jahre ab dem Zeitpunkt der Errichtung)
Anlaufstelle: Das Energieversorgungsunternehmen oder der Photovoltaik-Fachhändler
Interessant ist hierbei, daß das komplette Inbetriebnahmerestjahr quasi dazugeschenkt
wird. Eine Anlage, die ab Januar einspeist, wird also 21 Jahre gefördert.



Funktion einer Solarstromanlage /zurück
Das Herz der Solarstromanlage, das Photovoltaikmodul, besteht aus mehreren miteinander
verschalteten Solarzellen, die bei Lichteinfall einen Gleichstrom erzeugen. Die Leistung
hängt von der Intensität der Sonneneinstrahlung ab. Mehrere Photovoltaikmodule
werden miteinander verknüpft und auf einen Wechselrichter geführt, der den erzeugten
Gleichstrom in den für uns nutzbaren Wechselstrom umwandelt. Dieser wird von einem
eigenen Zähler erfasst und in das öffentliche Netz eingespeist .




Das Energieversorgungsunternehmen zahlt mindestens 20 Jahre lang 45,7 bis 62,4 Cent pro kWh

Der Anlagenbetreiber entnimmt seinen Strombedarf wie gewohnt aus dem Netz.
Was man noch wissen sollte:
• Die ideale Modulausrichtung ist nach Süden mit einer Neigung von 20-45 Grad
• pro 1000Wp Anlagennennleistung benötigt man auf einem Satteldach ca. 10m2 Dachfläche
• Die Lebenszeit einer Solarstromanlage liegt bei weit über 25 Jahren
• Der Stromertrag liegt bei bis zu 1000 kWh pro 1kWp Anlagennennleistung

Die Solarzelle
Die eigentliche Umwandlung findet in den Solarzellen statt. Diese bestehen aus hochreinem
Silizium, das durch gezielte Dotierung Eigenschaften eines Halbleiters erhält. Trifft
Sonnenlicht auf die Oberfläche der Solarzelle, entsteht zwischen der Ober- und der
Unterseite der Zelle eine Spannung. Verbindet man nun die beiden Seiten der Solarzelle
miteinander, so fließt elektrischer Strom und die Zelle gibt Leistung ab. Um die
gewünschte Spannung zu erzeugen, werden mehrere Zellen elektrisch in Reihe geschaltet,
den gewünschten Strom erhält man durch Parallelschaltung der Zellen. Die Solarzellen
sind sehr dünn ( etwa 0,3mm ), dadurch sind sie sehr empfindlich und müssen vor
äußeren Einflüssen geschützt werden. Dazu werden die Zellen in einem Solarmodul mit
einer gehärteten Glasscheibe verbaut.



Arten von Solarstromanlagen /zurück



Die Schrägdachaufständerung /zurück
die häufigste und günstigste Solarstromanlagenvariante ist die der Schrägdachaufständerung
einfache, schnelle und sichere Montage von allen gerahmten ASE- Modulen

• Gestellteile aus Alu / Edelstahl
• Gestellbefestigung erfolgt direkt am Sparren
• Das Gestellsystem ist geeignet für alle gängigen
Pfannen- oder Dacheindeckungsvarianten,
auch Schiefer, Biberschwanz, Welle u.s.w.
• Modulmontage senkrecht oder waagrecht



Die Schrägdachintegration /zurück
ideal für Neubauten und auch für Dachsanierung, die optisch ansprechendste Art der Solarstromanlage
– verzichten Sie auf die Ziegeleindeckung

• vollständige Integration in die Dachfläche
• Regendichtigkeit durch innovatives Wasserführungssystem
• statisch geprüft
• lieferbar inkl. Einblechung zur Anbindung an Ziegeldach
• lieferbar ohne Einblechung zur bauseitigen Anbindung am Baukörper (z.B. Zinkblech)
6 kWp Anlage



Die Flachdachaufständerung /zurück
geeignet für Industriebauten, Garagen und Bungalows – ohne die Dachhaut zu verletzen

schnell montiert, entweder mit Aluminium- Gestelltechnik oder mit Kunststoffwannen für
die Solarmodule ASE100GT-FT und ASE200GT-FT

• ohne die Dachhaut zu verletzen
• gegen Abheben durch Beschwerungselemente gesichert (z.B. handelsübliche Rasenkantensteine)
• Gebäudestatik ist zu prüfen !
• Bautenschutzmatten unter den Alu-Winkeln empfohlen
• rückseitige Sicherungskreuze gegen seitliche Windlasten
• geeignet für die Solarmodule ASE100- und ASE200GT

Variante 2: Kunststoffwannen
• sehr einfache Montage
• Eigengewicht der Wanne ca. 5kg
• ausrichten, mit Kies füllen, Modul montieren
• geeignet für das Solarmodul ASE100- und ASE200GT-FT



Wirtschaftlichkeit /zurück
Das Betreiben einer Solarstromanlage kann in Deutschland durch das „Erneuerbare Energien
Gesetz“ eine höchst wirtschaftliche Geldanlage sein.

Die vier Hauptsäulen der Wirtschaftlichkeit sind:
1. die Einnahmen durch Stromverkauf nach dem EEG ( 45,7 bis 62,4 Cent pro kWh (Stand 2004) )
2. der geldwerte Vorteil durch die zinsvergünstigte Finanzierung (KfW/Umweltbank ...)
3. die Mehrwertsteuer-Rückerstattung durch den gewerblichen Betrieb der Anlage
4. einkommenssteuerlichen Vorteile durch Abschreibung und Geltendmachung von Kosten
Verglichen mit einer üblicheren Kapitalinvestition – z.B. einem Sparbrief – liegt die Effektiverzinsung
des eingebrachten Kapitals in eine Solarstromanlage häufig bei über 5%. In der
Gegenüberstellung mit einer festverzinsten Geldanlage bietet die umweltfreundliche Investition
aber die Möglichkeit, jederzeit über flüssige Mittel zu verfügen.
Ein weiterer Vorteil ist, daß zum Kaufzeitpunkt in Summe kein Kapitaleinsatz erfolgen muß.
Zu einem bereits positiven Ergebnis hat ein Anlagenbetreiber die Möglichkeit, diese (wie in
Kap. 4.1 beschrieben) auch einkommenssteuerlich zu nutzen.

Im Übrigen gilt die Faustformel:
Je größer die Solarstromanlage ist, desto besser sind die finanziellen Ergebnisse. Der spezifische
Preis ist geringer, der spezifische Ertrag bleibt gleich.

Nebenbei, eine Solarstromanlage ist ein idealer Baustein Ihrer Altersvorsorge!



Steuern sparen mit Solaranlagen /zurück
Der Betreiber einer Photovoltaikanlage -im Sinne des Erneuerbaren Energien Gesetzes- gilt
nach einem Rundschreiben des Bundesfinanzministeriums vom 04.12.01 als Unternehmer. Er
kann dies durch den "Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung" mit einer einfachen Mitteilung
an das Finanzamt geltend machen. Der Verzicht ist für fünf Jahre bindend.

Der Anlagenbesitzer erhält die Mehrwertsteuer des Kaufpreises zurück, muß aber für jedes
Jahr eine Umsatzsteuererklärung beim Finanzamt abgeben und die durch den Stromverkauf
erhaltene Umsatzsteuer abführen. Wichtig ist hierbei, daß er den Energieversorger über den
gewerblichen Betrieb der Anlage in Kenntnis setzt. Dieser muß die Mehrwertsteuer in den
Abrechnungen unbedingt ausweisen.

Vorteil:
Der Anlagenbetreiber erhält die im EEG festgelegte Stromvergütung zuzügl. MwSt., zahlt aber
effektiv nur den Netto-Kaufpreis der Anlage ‹ Einsparung: 16%. Tritt er nach fünf Jahren von
dem "Verzicht auf Umsatzsteuerbefreiung" zurück, muß er lediglich seinen Energieversorger von
diesem Schritt informieren, sodaß die MwSt. nicht mehr ausgewiesen wird.

Desweiteren hat der Betreiber einer Solarstromanlage die Möglichkeit, diese steuerlich abzuschreiben.
Hier sind mehrere Varianten möglich: 10 Jahre degressiv, 10 Jahre linear, 20 Jahre
degressiv oder 20 Jahre linear. Die sicherlich für den Betreiber günstigste und häufig genutzte
Variante ist 10 Jahre degressiv, sie muß aber vom zuständigen Finanzamt akzeptiert werden
(Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater oder das Finanzamt).

Die jährliche Abschreibung und sonstige Kosten ( Zählermiete, Zinsen, Reparaturen ...) abzüglich
den Einnahmen aus dem Stromvertrieb werden dann in der Einkommensteuererklärung
den Einkünften z.B. aus nicht selbständiger Tätigkeit gegenübergestellt.



Wirtschaftlichkeitsrechnung für Solarstromanlagen /zurück
Nachfolgend werden die Geldflüsse einer marktüblichen 3kWp und einer grösseren 26,4kWp Solar-
stromanlage aufgezeigt.



3kwp Solarstromanlage /zurück



26,4kWp Solarstromanlage /zurück



ASE-Anlagen im Vergleich /zurück
Solarstromanlagen mit ASE- Modulen von RWE SCHOTT Solar erreichen höchste Energieerträge!

Dies wird immer wieder belegt durch die reiche Stromernte vieler zufriedener Kunden.
Aber sind ASE- Anlagen wirklich besser als die anderer Hersteller ?

Um mehrere Solarstromanlagen an unterschiedlichen Standorten miteinander zu vergleichen,
muss man die „Umgebungsvariablen“ herausrechnen. Diese Faktoren - wie Montageart,
Modulausrichtung, Einstrahlungsverhältnisse und Umgebungstemperatur - haben direkten
Einfluß auf die Leistungsfähigkeit einer Solarstromanlage. Der errechnete bereinigte Wert ist
der sogenannte Anlagenwirkungsgrad „Performance Ratio“.
Das „Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme“ kam bei der Langzeitvermessung von 21
Großanlagen mit unterschiedlichen Modulen auf ein eindrucksvolles Ergebnis. Vier ASE- Anlagen
erreichten einen im Durchschnitt um 15% höheren Wirkungsgrad ( Performance Ratio )
als die Wettbewerbsanlagen, eine davon den höchsten vom Fraunhofer Institut jemals gemessenen
Wert.


1999 war insgesamt ein sonniges Jahr mit im Durchschnitt über dem langjährigen Mittel
liegenden Einstrahlungsdaten. Die Stromerträge verändern sich – das zeigen die bereits
vorliegenden Daten des etwas „schlechteren“ Folgejahres - proportional zu den Jahressonnenstunden,
die Anlagenwirkungsgrade ( Performance Ratio ) bleiben relativ stabil.



Warum sind ASE-Module so gut? /zurück
ASE- Solarmodule sind Produkte der RWE SCHOTT Solar GmbH, Deutschlands größtem und
erfahrensten Solarzellenhersteller. In alle Fertigungsschritte fließt eine über 40jährige
Erfahrung, die sich in innovativen hochwertigen Modulen widerspiegelt.

Jedes Solarmodul wird einzelvermessen und danach in eine eng selektierte Leistungsklasse
eingeteilt. Trotz zulässiger Leistungstoleranzen zwischen +/-4 und +/-5% gilt bei RWE SCHOTT
Solar die Politik, dass ein 300Watt Modul auch 300Watt Leistung bringt.
Gerade die sorgfältige Behandlung dieses Punktes zeigt sich später in hervorragenden Stromerträgen.
Denn zum einen kann nur ein Modul, das die Nennleistung einhält diese auch später
erreichen, zum anderen wirkt sich bei der späteren Anlagenverschaltung bereits ein
schlecht sortiertes Modul negativ auf die Gesamt-Anlagenleistung aus.

Das schweizer Institut LEEE-TISO hat sich diesem Problem angenommen und in einer Langzeittestreihe
verschiedene Solarmodule vermessen. Es galt festzustellen, ob die vom Hersteller
angegebene Leistung Pn tatsächlich eingehalten wird.

Ein Solarmodul durchläuft nach Inbetriebnahme generell eine Degradierungsphase, in der die
Leistung leicht abfällt – danach ist die Leistung jedoch relativ langzeitstabil.
( Quelle: Photon Mai 2002 )

Ergebnis: Das vermessene ASE- Modul hält als einzigstes die angegebene Nennleistung ein!
FAZIT: Herausragende Qualität - durch unabhängige Tests bewiesen:
• bestes Solarmodul 2001/2002 bei Test des Schweizer Instituts LEEE-TISO: ASE100GT-FT
• Testsieger „Stiftung Warentest“ 1999: ASE300DG-FT
• Höchste Stromerträge bei Tests des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme im
Umwelttarif- Programm 1997 bis heute: ASE300DG-FT
• Höchste Stromerträge in Mallorca bei Studie der Universität Oxford 1999 bis 2001:
ASE300DG-UT und ASE30-DG-UT ( amorph )



Häufige Fragen /zurück
• Was heißt eigentlich Watt Peak bzw. Wp bei der Nennleistung der Solarmodule ?
Zur Normung der Leistungsangaben bei Solarmodulen wurden Laborbedingungen
herangezogen – die sog. STC ( Standard Test Bedingungen ). Das Solarmodul muß bei
einer Einstrahlung von 1000 W / m2 auf Modulebene, bei einer Zelltemperatur von
25°C und einer Luftklarheit von AM1,5 die angegebene Leistung bringen. Da dies
gleichzeitig in unseren Breiten der Maximalwert ist, wird die Leistungseinheit W mit
dem Zusatz peak ( Spitze ) ergänzt.

• Wie ökologisch sind Solarmodule ? Man muß ja auch Energie für deren Herstellung aufwenden.
Ein Solarmodul erzeugt während einer 25 jährigen Betriebszeit in Mitteleuropa
mehr als 8 mal soviel Energie, wie für dessen Herstellung erforderlich war. Eine
1000Wp Solarstromanlage erspart unserer Umwelt eine CO2- Belastung von ca.
700kg pro Jahr.

• Was ist die „Performance Ratio“ ?
Der sogenannte Performance Ratio ist der Quotient aus genutzter Solarenergie
(tatsächlicher Anlagenertrag ) und nomineller Energieerzeugung ( theoretisch maximal
möglicher Anlagenertrag ). Damit lässt sich standortunabhängig die Güte der
netzgekoppelten PV-Anlage feststellen.

• Was passiert nach 20 Jahren ?
Nach 20 Jahren endet die Vergütungsverpflichtung des Energieversorgers nach dem
Erneuerbaren Energien Gesetz. Eine eindeutige Folgeregelung gibt es noch nicht. Auf
jeden Fall ist es möglich, den erzeugten Solarstrom dann direkt in Ihren Haushalt einfließen
zu lassen und Ihre Stromrechnung zu minimieren. Der überschüssige Strom
fließt ins Netz des Energieversorgers und wird vermutlich zu einem noch festzulegenden
Satz vergütet.
Entscheidend ist, daß der Strombezugspreis in 20 Jahren möglicherweise in der Region
um 45 Cent pro kWh liegen wird. Damit erreichen Sie auch nach Ablauf des Vergütungszeitraumes
nach dem EEG noch erheblichen finanziellen Nutzen.

• Wie groß sollte die Anlage sein ?
Da der komplette erzeugte Strom vom Energieversorger aufgekauft wird, ist die
Größe der Anlage unabhängig von Ihrem Haushalt. Als Hilfestellung kann man die
Stromrechnung heranziehen. Mit einer 3kWp- Anlage erzeugt man ungefähr den
Jahresstromverbrauch eines durchschnittlichen Haushaltes. Auch ist die nutzbare
Dachfläche ein wichtiger Anhaltspunkt. Pro 1000 W- Anlagennennleistung benötigen
Sie ca. 10m2 unverschattete Dachfläche. Ebenfalls wichtig ist die Wirtschaftlichkeit.
Größere Anlagen sind in der Regel wirtschaftlicher als kleinere. Die durchschnittliche
Anlagengröße in Deutschland liegt bei ca. 3kWp.

• Muß ich die Anlage warten ?
Photovoltaikanlagen sind im Regelfall wartungsfrei. Die Reinigung der Module übernimmt
bei einer Neigung ab 20° der Regen. Nach einigen Jahren sollten Sie jedoch
den Verschmutzungsgrad der Module prüfen und diese ggf. säubern. Der potentielle
Schwachpunkt der Anlage ist der Wechselrichter. An diesem kann nach einiger Zeit -
aus heutiger Sicht einmal in 20 Jahren - eine Reparatur nötig sein.

• Mein Dach steht Richtung Osten, ist es sinnvoll eine Solarstromanlage zu betreiben ?
Auf einem reinen Ost – oder Westdach erreichen Solarstromanlagen 85 bis 90 Prozent
des Ertrags einer reinen Südanlage. Süd-Ost- oder Süd-West-Dächer liegen schon im
Bereich von > 95 % der Südanlage.

• Kann ich mir bei einem Neubau die Ziegeln sparen ? Im häufigsten und auch kostengünstigsten Fall wird die Anlage über einer bestehende Ziegeleindeckung montiert. Die Befestigung der Anlage erfolgt an den Sparren mit sogenannten Sparrenankern. Mit dachintegrierten Anlagen können Sie aber auch auf die Ziegeleindeckung im Bereich der Solarmodule verzichten. Es muß lediglich eine wetterfeste Unterspannbahn vorhanden sein und die Neigung des Daches sollte >20° sein.